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SUMMARY:"Krabbelnde Komplizen - Insekten in der Landwirtschaft"
DESCRIPTION:Neue Sonderausstellung „Krabbelnde Komplizen – Insekten in der Landwirtschaft“\nOb im heimischen Garten\, im Wald oder in der Landwirtschaft – Insekten sind überall zuhause. Welchen Nutzen erfüllen sie und welchen Schaden richten sie an? Antworten darauf erhalten Besucher der neuen Sonderausstellung „Krabbelnde Komplizen – Insekten in der Landwirtschaft“ ab 23. März im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Es geht auch die Zukunft dieser Kleinsttiere: Werden es wirklich weniger? Interessierte erfahren\, wie das Leben der Insekten und die landwirtschaftliche Nutzung miteinander vereinbar sind. Das Museum ist Dienstag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und am Wochenende sowie feiertags von 10-18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9 Euro\, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei. \nInsekten gehören zu den ältesten und artenreichsten Tieren der Erde. Die Sonderausstellung lädt ihre Besucher ein\, die Welt der heimischen Insekten besser kennenzulernen. Vergrößerte Darstellungen widmen sich dem Leben einzelner Exemplare: So organisiert sich die dunkle Erdhummel mit 600 Individuen zum größten Hummelvolk. Die Libelle kann als einziges Fluginsekten rückwärts fliegen. Nachkommen der Gestreiften Quelljungfer leben sechs Jahre als Larve bevor sie sich zur Libelle verwandeln. Hier betrachten große und kleine Besucher aus der Nähe\, worin sich die Insekten-Präparate unterscheiden und wie ein Wespennest aussieht. \nInsekten sind für die Land- und Forstwirtschaft sehr wichtig. In einem Einkaufswagen erkennen Besucher\, welche Lebensmittel\, etwa Tomaten oder Marmelade\, nur durch die Bestäubung von Wespen\, Bienen\, Schmetterlingen oder Käfern existieren. Ein Bienenkalender erklärt den Interessierten\, wann die fleißigen Immen ausfliegen\, ihren Honig herstellen oder ihre Brut pflegen. Auf der anderen Seite richten Insekten auf dem Feld und im Wald auch Schaden an. Die Ausstellung zeigt landwirtschaftliche Geräte gegen die Nachteile durch Insekten\, wie eine historische Obstspritze. Besucher lernen den Buchdrucker\, einen Borkenkäfer\, kennen\, der in der Forstwirtschaft zu den am meisten gefürchteten Schädlingen zählt. \nAn einer Hörstation antworten Experten aus Gartenbau\, Politik\, Ernährung\, Imkerei und Wildbienen auf die große Frage nach der Zukunft der Insekten. Die Besucher erfahren\, wie sich ihre Population verändert und welche Maßnahmen es für den Schutz ihres Ökosystems gibt. Im Landwirtschaftlichen Entdeckergarten hat das Freilichtmuseum selbst eine Blühwiese\, einen Streuobstbereich und natürliche Nisthilfen aus Holz\, Lehm und Stein angelegt. Auch im Garten des Fischerhauses wachsen insektenfreundlichen Pflanzen. Hier schauen die Besucher von der Bank aus dem „Bienenkino“ zu. Interessierte erhalten Tipps für den eigenen Garten oder Balkon. \nDarüber hinaus sind Insekten eine proteinreiche Nahrungsquelle für Menschen\, wie etwa die Europäische Wanderheuschrecke. In der Region um Hamburg gibt es bereits mehrere Anbieter von Insektenkost. Interessierte können im Café Koffietied am Kiekeberg einen solchen Imbiss erwerben. \n \nFreilichtmuseum am Kiekeberg \nDienstag bis Freitag\, 9 bis 17 Uhr \nSonnabend/Sonntag\, 10 bis 18 Uhr
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SUMMARY:Historische Stadtrundfahrt Hamburg
DESCRIPTION:Historische Stadtrundfahrt Hamburg\nMit unserem Nostalgiefahrzeug\, dem Hummelbus\, entdecken Sie auf dieser Tour die verborgenen Winkel Hamburgs. Vom Kiez\, Kirchen\, Kontorhäusern und Katastrophen bis zum Welterbe und der Hammaburg. 1.300 Jahre kompakt auf dem Hummelbus erFahren. \nWeitere Informationen unter www.die-roten-doppeldecker.de/de/historische-stadtrundfahrt.html.  \n 
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SUMMARY:Elbufer Tour
DESCRIPTION:Mit den Roten Doppeldeckern von Blankenese bis in das „Alte Land”\nDie Elbe verbindet Hamburgs Hafen mit der Nordsee. Unsere Elbufer Tour mit den Roten Doppeldeckern folgt dem Lauf der Elbe entlang der noblen Elbchaussee bis hin in das Blankeneser „Treppenviertel”\, wo Sie bei einem Spaziergang einen weiten Blick über die Elbe genießen und die großen Schiffe begrüßen können. Mit einem kleinen Schiff setzen wir anschließend über die Elbe ins „Alte Land“ und führen Sie durch Europas größtes Obstanbaugebiet. Die Rückfahrt erfolgt dann über die „Köhlbrandbrücke” und bietet einen Traumblick über Stadt und Hafen. \nAbfahrt ist jeden Sonntag um 12:00 Uhr in St. Pauli Landungsbrücken 1-2 / Dauer ca. 3 Stunden \nWeitere Informationen unter www.die-roten-doppeldecker.de/de/elbufer-tour-hamburg.html.
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SUMMARY:Die 1950er-Jahre-Tankstelle ist eröffnet
DESCRIPTION:Neuer Besuchermagnet: Die 1950er-Jahre-Tankstelle ist eröffnet\nin der „Königsberger Straße“ im Freilichtmuseum am Kiekeberg\nZurück in die 1950er: Die historische Tankstelle aus Stade wurde jetzt als erstes Gebäude der „Königsberger Straße“ standesgemäß mit Reise- und Fernwehliedern aus jener Zeit eröffnet. Gefeiert wurde mit hunderten Besuchern\, Förderern\, den Vorbesitzern Klaus und Horst Mehrtens sowie Gasolin-Sammler Frank Schumann. Mit seinen Objekten richtete das Museum die alte Tankstelle genauso ein\, wie Erbauer „Opa Karl“ Mehrtens sie 1955 betrieb. Ab sofort ist sie für alle Besucher zu besichtigen: dienstags bis freitags von 9 bis 17 Uhr\, sonnabends und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ins Museum kostet 9 Euro für Erwachsene\, für Besucher unter 18 Jahren und Fördervereinsmitglieder ist der Eintritt frei. \nDie Tankstelle aus den 1950ern bietet im Freilichtmuseum einen ungewohnten Anblick: Mit ihrem freitragenden Dach\, den Neonleuchtstoffröhren\, klarem weiß-rotem Design und großen Scheiben im Tankwarthäuschen steht sie in starkem Kontrast zu den reetgedeckten Bauernhäusern\, die bis in die 1950er Jahre die Dörfer der Region dominierten. Museumsdirektor Stefan Zimmermann beschreibt: „Die Architektur ist auffällig – sie bringt die Moderne in die Dörfer. Und sie ist gleichzeitig ein Symbol für den Aufbruch\, für neue Lebensgewohnheiten.“ Was heute unspektakulär erscheint\, leitete in den 1950ern einen gesellschaftlichen Wandel ein. Stefan Zimmermann: „Die Menschen fuhren zur Arbeit\, gerade der Großraum Hamburg wurde geprägt vom Rhythmus des Pendelns. Man fuhr außerdem erstmals auch zum Einkaufen und in die Freizeit – Sonntagsausflüge und Urlaubsreisen wurden für die allgemeine Bevölkerung üblich.“ Die Statistik spricht für sich: Anfang der 1950er Jahre gab es etwas über 500.000 zugelassene PKW\, 1954 bereits knapp 1\,5 Millionen und zu Beginn der 1960er Jahre 4\,5 Millionen Autos. Voraussetzung dafür war ein leistungsfähiges Netz von Tankstellen. \nEs ist diese Schlüsselstellung\, die „die Tankstelle als ein Stück Heimat“ erscheinen lässt\, so Michael Grosse-Brömer\, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Mitglied des Bundestags. Er betont\, „dass die Tankstelle ein Zeichen für das Wirtschaftswunder ist. Die Menschen damals haben sich an die Arbeit gemacht\, um Deutschland stark und wohlständig zu machen. Unter anderem daran erinnert die ‚Königsberger Straße‘. Ich bin überzeugt\, dass sie ein erfolgreicher Besuchermagnet wird.“ \nKlaus-Wilfried Kienert\, Stiftungsratsvorsitzender im Freilichtmuseum am Kiekeberg\, stellt die Aufbauleistungen in den 1950ern dar: „In der Nachkriegszeit haben alle hart gearbeitet. Besonders die vielen Flüchtlinge und Vertriebenen\, die gerade hier in der Region angesiedelt wurden\, integrierten sich nicht nur\, sie leisteten einen zentralen Teil der Aufbauarbeit. So kann heute diese Tankstelle als Symbol für das gelungene Wirtschaftswunder gefeiert werden.“ 35 Jahre nach ihrer Schließung\, 65 Jahre nach ihrem Bau erlebt die Tankstelle aus Stade im Freilichtmuseum daher eine neue Würdigung. \nDie frühen Tankstellen sind heute ein Symbol für die Zeit des Aufbruchs in das automobile Zeitalter. Daher wurde jetzt eine 1950er-Jahre-Tankstelle aus Stade in der „Königsberger Straße“ im Freilichtmuseum am Kiekeberg aufgebaut. Sie verdeutlicht die großen Veränderungen\, die sich durch den steigenden Individualverkehr während Wiederaufbau und Wirtschaftswunder auch auf dem Lande einstellten. Am Kiekeberg ist die Tankstelle im Zeitschnitt von 1955 mit den charakteristischen Farben rot-weiß des damaligen Gasolin-Mineralölunternehmens restauriert\, mit passenden Werbeschildern und Einrichtungsgegenständen ausgestattet und am 15. September 2019 eröffnet worden. Das Freilichtmuseum holt mit dem Projekt „Königsberger Straße“ insgesamt sechs Gebäude aus der Zeit von 1949 bis 1970 an den Kiekeberg. \nDas Freilichtmuseum am Kiekeberg baut die sechs Gebäude mit entsprechender Einrichtung auf\, legt Gärten und Straßen an. In ihnen zeigen Ausstellungen auch politische\, wirtschaftliche\, soziale und kulturelle Entwicklungen in Deutschland. Bewohnergeschichten und Einzelschicksale aus der Zeit illustrieren besonders eindringlich die individuellen Auswirkungen. Das Museum wählte regionaltypische Gebäude mit aussagekräftigen Bewohner-Geschichten aus\, die in gleicher Weise für die gesamtdeutsche Entwicklung stehen: \n\neine Tankstelle\,\neine Ladenzeile mit sechs Geschäften\,\nein Doppelhaus und ein Siedlungshaus\,\neinen Aussiedlerhof\, ein landwirtschaftlicher Betrieb mit hohem Technisierungsgrad außerhalb des Dorfes\,\nein Fertighaus als neuer Bautyp.
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SUMMARY:Tage der Industriekultur am Wasser
DESCRIPTION:„Tage der Industriekultur am Wasser“\nAm 28. und 29. September finden an der Wassermühle Karoxbostel im Landkreis Harburg jeweils von 11.00 bis 16.00 Uhr „Tage der Industriekultur am Wasser statt“. Am Samstag ist Apfelsaft pressen von Seevetalern Streuobstwiesen. \n 
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SUMMARY:Tage der Industriekultur im Mühlenmuseum
DESCRIPTION:Tage der Industriekultur im Mühlenmuseum Moisburg und im Freilichtmuseum am Kiekeberg\n\nIm Rahmen der „Tage der Industriekultur am Wasser“ erfahren Erwachsene und Kinder am Sonnabend und Sonntag\, dem 28. und 29. September\, wie Menschen früher mit Wasser lebten und arbeiteten. Das Mühlenmuseum Moisburg ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet und führt ab 14 Uhr die historische Wassermühlentechnik vor. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg hat von 10 bis 18 Uhr geöffnet und bietet am Sonntag\, dem 29. September um 14 Uhr\, eine Führung über den Wassererlebnispfad: ein Rundgang vom Brunnenbau über das Windschöpfrad bis zur zentralen Wasserversorgung. Am Kiekeberg zahlen Besucher 9 Euro Eintritt\, im Mühlenmuseum 3 Euro. In beiden Museen ist der Eintritt unter 18 Jahren frei. \nDie ehemalige Amtswassermühle ist eine der letzten voll funktionstüchtigen Wassermühlen in der Region. Während der „Tage der Industriekultur am Wasser“ erfahren Besucher des Mühlenmuseums Moisburg Wissenswertes über verschiedene Getreidesorten\, die Mahltechnik von früher und über die Mühlengeschichte am Ufer der Este. Nachmittags erklärt der Müller großen und kleinen Besuchern den Weg vom Korn zum Brot. Hier mahlen und sieben die Kinder das Getreide mit Handmühlen selbst. Bei der Mühlenrallye beantworten sie einfache bis knifflige Fragen rund um die Moisburger Mühle. Die aktuelle Sonderausstellung „Wind und Wasser ist unsere Handwerkskunst. 150 Jahre Mühlenbauanstalt Pätzmann aus Winsen (Luhe)“ zeigt Interessierten außerdem die Arbeitsweise einer Mühlenbauanstalt. \nIm Mühlencafé stehen die legendäre Mühlentorte aus Buchweizen und Schmalzbrote auf der Speisekarte. \nIm Freilichtmuseum am Kiekeberg erleben Erwachsene und Kinder am Sonntag anlässlich der „Tage der Industriekultur am Wasser“\, wie die Bauern früher ihre Felder be– und entwässerten und Trinkwasser ins Haus holten. Der 75-minütige\, geführte Spaziergang zeigt anschaulich\, wie das lebensnotwendige Nass früher den Alltag der Menschen bestimmte: Während das Trinkwasser in der trockenen\, sandigen Lüneburger Heide ständig knapp war\, gab es in der Marsch Wasser im Überfluss. Die tief liegenden Felder in der Marsch wurden traditionell über offene Gräben entwässert. Mit einer Wasserschnecke\, im Museum von einer transportablen Fluderwindmühle (Fluttermühle) angetrieben\, wurde das Wasser in höhere Gräben gehoben. Die Gräben wurden vorher mit einer Wasserschaufel gereinigt. \nUm Brunnen zu bauen\, richteten Landwirte kleine Werke für den Bau von Betonfertigteilen wie das im Freilichtmuseum ein. Längst wird das Wasser in den Brunnen mit elektrischen Pumpen gefördert – noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren dafür hunderte Windräder und hydraulische Widder im Einsatz. Das etwa 110 Jahre alte Windrad im Freilichtmuseum stammt aus der Winsener Marsch und war später bei Asendorf im Einsatz. \nAn den Stationen des Wassererlebnispfads können Besucher selbst ausprobieren\, wie die Pumpen funktionieren oder wie sich das Wassertragen anfühlt. Zum Mitmachen und Experimentieren bietet der Wasserspielplatz viele Möglichkeiten. Er wird vom Wasserbeschaffungsverband Harburg (WBV) und dem Freilichtmuseum am Kiekeberg gemeinsam betreut. \nDie „Tage der Industriekultur am Wasser“ finden alle zwei Jahre statt. Besucher erhalten Einblick in die Technik historischer Industriedenkmäler und erfahren Wissenswertes zur Geschichte dieser besonderen Anlagen in der Metropolregion Hamburg.
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